Tag 4-6 Foz do Iguaçu

30. Aug. – 1. Sept. Die zweite Etappe unserer Reise: Cataratas do Iguaçu, die Wasserfälle von Iguaçu. Diese gehören zu den sieben Weltwundern der Natur.

Unsere CO2-Bilanz verschlechtern wir erneut mit dem Flug nach Iguaçu. Gerüchteweise soll mir am Flughafen der Satz “Irgendwie freue ich mich aufs Fliegen” herausgerutscht sein – daran habe ich jedoch keine Erinnerung. Jedenfalls überstehen wir auch diesen Flug. Auch alle unsere Hilfsmittel sind unversehrt, was uns jedes Mal aufatmen lässt.

Iguazu Wasserfälle Weltwunder mit Hilde & Bert

Weltwunder 7-9

In Iguaçu werden wir von Mari, Paulo und ziemlich schlechtem Wetter empfangen. Deswegen fahren wir gleich ins Hotel und verschieben den Besuch der Wasserfälle um einen Tag. Kein Problem für uns. Das Hotel liegt etwas außerhalb von Iguaçu, bietet jedoch genug Möglichkeiten für einen entspannten Urlaubstag. Ein riesiges Buffet und eine Unmenge an Angestellten lassen aber auch ein Gefühl von Dekadenz in uns aufsteigen. Auch hier sind die Leute sehr hilfsbereit und suchen die nächste Englisch sprechende Person, wenn sie uns nicht verstehen oder umgekehrt. Die opulente Poolanlage lassen wir wegen der Kälte links liegen und genießen stattdessen den heißen Innenpool.

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Während unserer Zeit im Hotel haben wir Gelegenheit, bei einem Karaokeabend die deutsche Musikkultur einem internationalen Publikum nahezubringen. Neben zwei Popsongs von Wir sind Helden und Andreas Bourani geben wir noch einen bekannten deutschen Schlagersong zum Besten. Die Menge ist erwartungsgemäß begeistert. Später singen wir natürlich noch gemeinsam Ai Se Eu Te Pego von Michel Teló, schließlich lassen wir keinen Spaß aus. Nach einem Caipirinha ist portugiesisch singen natürlich gar kein Problem mehr.

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Stillleben im Hotel

 

Am nächsten Tag geht es dann zunächst auf die argentinische Seite der Wasserfälle. Jetzt kommen endlich unsere Regensachen zum Einsatz, die wir nicht umsonst mitgebracht haben. Mit der Bahn und über sehr lange Stege gelangen wir zum Teufelsrachen, Garganta del Diablo. Und der Name ist Programm.  Riesige Wassermassen, die mit unglaublicher Kraft und Lautstärke hinunterstürzen. Wir werden ziemlich nass. Hier gab es wohl noch keine Unfälle, aber es haben sich schon haufenweise Menschen dort heruntergestürzt. Anschließend laufen wir über weitere Stege durch die Wasserfälle hindurch und sehen viele einzelne Fälle, die alle für sich schon unglaublich beeindruckend und wunderschön sind.

Am nächsten Tag sehen wir von der brasilianischen Seite aus die gesamte Größe der Fälle. Mit einem Aufzug gelangt man mitten ins Geschehen und wird ebenfalls gut nass. Glücklicherweise hat sich das Wetter wieder beruhigt und die Sonne scheint. Auf mich wirken die Fälle hier sogar ein wenig meditativ. Und schließlich bekommen wir sogar einen doppelten Regenbogen geboten.

Wer einen kleinen Einblick bekommen möchte, findet hier einige Videos: http://cataratasdoiguacu.com.br/videos

Iguazu Wasserfälle Blick von oben Iguazu Wasserfälle mit doppeltem Regenbogen Iguazu Wasserfälle von brasilianischer Seite Wasserfälle iguazu auf argentinischer Seite

 Mit einem kleinen Snack am Flughafen endet unser Trip nach Iguaçu und wir steigen erneut in die Lüfte. Zurück in Rio quetschen wir uns in ein Taxi und ich erkläre dem Fahrer, dass wir zuerst unser Gepäck vom Hotel abholen und danach ins Hostel wollen. Meine Vokabeln reichen aus und wir unterhalten uns sogar noch ein wenig. Natürlich begrüßt uns auch Jesus, hell angestrahlt hoch oben von seinem Berg aus. Wir fühlen uns fast schon ein bisschen Zuhause.

 

 

 

 

 

2 Comments

  1. Barbara Kreuser

    6. September 2016 at 7:00

    Wieder so tolle Fotos! Der doppelte Regenbogen lässt ein Physikerherz immer wieder höher schlagen ;-).
    Ansonsten hattet ihr ja anscheinend eine tolle Unterkunft und viel Spaß :-).
    Freue mich auf weitere Berichte und Fotos!
    Liebe Grüße
    Barbara

  2. Es ist schön, dass Ihr Euch fast wie Zuhause fühlt. Dann geht es Euch ja richtig gut. Gleich ist die Eröffnungsfeier, und dann geht es wohl los, mit der Arbeit. Genießt es und lasst uns weiter an Eurem tollen Erlebnis teilhaben.
    Liebe Grüße Gerd.

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